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Carl Diem;1882 in Würzburg geboren, verstorben 1962, war Sportwissenschaftler und Sportfunktionär. Von 1913 bis 1933 gehörte er als Generalsekretär dem Deutschen Reichsausschuss für Leibesübungen an und war der Organisator der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Als der Gründer und Leiter der Deutschen Hochschule für Leibesübungen war er auch seit 1947 Rektor der Sporthochschule in Köln- Müngerdorf. 1913 führte Carl Diem das Deutsche Turn-und Sportabzeichen ein, mit dem Gedanken, die Leibesübung breitflächig der Bevölkerung näher zu bringen. 1968 schrieb der Landessportbund Nordrhein- Westfahlen probeweise ein Kindersportabzeichen aus, was später vom Deutschen Sportbund als Deutsches Schülersportabzeichen für 8 bis 12 jährige und das Deutsche Jugendsportabzeichen für 13 bis 17 jährige übernommen wurde. Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder Erwachsene bis ins hohe Alter das Deutsche Sportabzeichen (DSA) erwerben. Das DSA ist eine Vielseitigkeitsprüfung, die auf Herz- und Lungenkraft, Spannkraft, Körperfertigkeit, Schnelligkeit und Ausdauer aufgebaut ist. Die Leistungen sind den Altersklassen angepasst und es wird in den drei Stufen Bronze, Silber und Gold verliehen. Schüler und Jugendliche erhalten nach der 1. erfolgreichen Prüfung das Bronzeabzeichen, nach der 2. in Silber und nach der 3. erfolgreichen Prüfung das Abzeichen in Gold. Ab dem Jahr 2007 wurde die Gruppe der Schüler und Jugend zu einer Gruppe zusammengefasst und durch den Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes mit der Deutschen Olympischen Gesellschaft wurde das Deutsche Sportabzeichen in Deutsches Olympisches Sportabzeichen umbenannt. Die Erwachsenen fangen mit der 1. und 2. erfolgreichen Prüfung mit Bronze an, die 3. und 4. wird in Silber überreicht und nach der5. erfolgreichen Prüfung wird das Abzeichen in Gold verliehen. Ab der 10. Prüfung und jeweils 5 weiteren Wiederholungen erhält der Sportler das Deutsche Olympische Sportabzeichen mit Zahl. Jährlich werden an ca. 950000 Teilnehmer Sportabzeichen vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen. Quelle: Festschrift LAZ Obernburg- Miltenberg vom 06./07.06.2009   übernommen von Robert Fiedler
Die Olympischen Spiele 1972 in München steigerten in der Bevölkerung auch das Interesse am Deutschen Sportabzeichen und Bayerischen Leistungsabzeichen. Waste Rothwinkler war schon zuvor als Sportabzeichenprüfer im TSV tätig. Das war nicht so einfach, denn die damaligen Sportanlagen (wo heute das Pfarrheim St. Korbinian steht) boten nicht die besten Voraussetzungen. Erst mit der Eröffnung des Stadions in der Grünau konnten sich Jung und Alt unter der erfahrenen Leitung von Fritz Rößle, Brigitte Meiringer und Elfriede Lippl im Laufen, Werfen/Stoßen, Weitsprung, Schwimmen und einer Ausdauersportart vervollkommnen.
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