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Die zweite Herrenmannschaft des TSV Unterhaching gewinnt ihr Auswärtsspiel in Großkötz mit 3:1 und bleibt damit nach vier Siegen in Folge weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Landesliga Süd-West.

2 spieltag edited-2Bei sommerlichen Temperaturen machten sich die Hachinger Jungs in das schöne Land der Schwaben auf. Nach der 130km Fahrt wurde bei Ankunft allen Beteiligten sofort klar, dass die Uhren in der Günzhalle ein wenig anders als in der Generali Arena ticken. Sprungaufschläge sowie hohe Annahmen waren ein Tabuwort. Dank eines nebenan stattfindenden Damenspiels kamen einige Einheimische zur Unterstützung ihrer Mannschaften, so dass die Stimmung in der Günzhalle bereits vor Anpfiff ihren Siedepunkt erreichte.

Dejan Stankovic verzichtete diesmal auf seine Spielberechtigung und vertraute „seinen“ 12 Jungs. Dass das Spiel kein Selbstläufer werden sollte, zeigte sich bereits ab den ersten Ballwechseln. Durch ungewohnt viele Eigenfehler der Hachinger entwickelte sich der erste Satz zu einem Spiel auf Augenhöhe. Die Spieler des TSV konnte nur wenig Druck in den Aufschlägen erzeugen, so dass die Annahme der erfahrenen Großkötzer über weite Strecken des Spieles keine Probleme hatte. Trotz der hohen Eigenfehlerquote konnte der erste Satz gewonnen werden. Dies änderte sich allerdings im zweiten Satz, als sich die Mannschaft in der Anfangsphase des Satzes gedanklich alles andere als auf dem Spielfeld befand. Insbesondere die mit Ansage gelegten Angriffe der Gastgeber machten den Hachinger Jungs das Leben schwer.

Beim Spielstand von 12-18 musste Stankovic bereits die zweite Auszeit nehmen. Als Diagonalangreifer Timm Benecke in der Auszeit lautstark aus der Heeresdienstvorschrift 353-300 zitierte („dem Gegner sind von Anfang an solche Verluste zuzuführen, dass ihm für die erforderliche Dauer des Spiels der Wille zum Angriff genommen wird“), ging ein Ruck durch die Mannschaft, der die Hachinger schließlich bis auf 23-23 heran brachte. Die Aufholjagd wurde jedoch leider nicht belohnt. Großkötz schaffte es, den Satz mit 25-23 nach Hause zu fahren.2 spieltag edited-14

Trotz des verlorenen zweiten Satzes merkte man, dass die Mannschaft nun mit mehr Biss auf dem Spielfeld agierte und den Kampf annahm. Mit einer besseren Körpersprache auf dem Spielfeld verringerten sich nun auch die Eigenfehler, so dass das gewohnt starke Angriffsspiel dem Gegner aufgezogen werden konnte. Nach dem gewonnen dritten Satz wurde im vierten Satz schließlich der Deckel draufgemacht. Neben dem wichtigen 3:1 Sieg war wohl die Erkenntnis des Tages, dass die Mannschaft auch mit „schwierigen“ Hallenbedingungen und mit einer „ungewohnten“ Spielweise des Gegners in der Landesliga zurechtkommen muss.

Nach dem 3:1 Sieg gab es zur Belohnung dann noch ein echtes „Schmankerl“ für die Hachinger Truppe. Das Spiel zwischen Großkötz und Vierkirchen entwickelte sich zu einem hochdramatischen Showdown, bei dem es die unparteiischen Schieds- und Linienrichter kaum noch auf ihren Sitzen hielt. Der bereits vor dem Spiel geäußerte Wunsch, einen Tiebreak erleben zu wollen, wurde dank der kooperativen Einstellung beider Mannschaften mehr als erfüllt. Nach dem Volleyballkrimi begaben sich die Spieler und mitgereisten Spielerfrau(en) in eine freundliche italienische Gaststätte. Die Wartezeit von 1,5h auf das Essen stelle allerdings kein Problem dar, da in der Zwischenzeit das faszinierende Tiebreak-Spiel der Ligakonkurrenten in Ruhe reflektiert und emotional verarbeitet werden konnte.

Die Hachinger Truppe hat nun zwei Wochen Zeit, um sich auf den nächsten Heimspieltag am 09.11.13 vorzubereiten. Gegner sind dann FTM München-Schwabing und der TSV Augsburg-Haunstetten. Zuschauer, Fans und Angehörige sind natürlich wie immer herzlich eingeladen!