Die Anfänge der heutigen Berg- und Skisportabteilung gehen auf das Jahr 1970 zurück, als Franz Wöllzenmüller, vielen Skifahrern als Verfasser von Langlaufbüchern bekannt, in Unterhaching mit einem Vortrag und Filmen den Startschuß für den Langlaufsport im TSV gab. Der damalige TSV-Vorsitzende Hans Gürster  engagierte im gleichen Jahr Adi Stark, der mit großem Erfolg eine Skiabteilung aufbaute. Da hier immer mehr der Breiten- und Freizeitsport in den Vordergrund rückten, trennten sich die Langläufer von ihr und gründeten 1976 eine eigenständige Abteilung, die sich ausschließlich dem Leistungssport widmete. Innerhalb der Langlaufabteilung bildete sich 1979 eine Gruppe von Skifahrern, die abseits des Pistenrummels eine noch unberührte Bergwelt erleben wollten. DSV-Skitourenführer Klaus Böttcher hatte mit seinen abwechslungsreichen Unternehmungen, denen ein Tiefschneekurs vorausging, einen ungeahnten Zulauf. 

Die Bergsportabteilung hat sich im Lauf der Zeit verstärkt zu einer Skiabteilung gewandelt. Der Alpin- und Tourenskilauf gewann immer mehr an Bedeutung und nimmt heute einen hohen Anteil des Winterprogramms ein. Begleitet und unterstützt wurde diese Entwicklung durch eine zunehmende Qualifizierung der vereinseigenen Übungleiter bei Aus- und Fortbildungen des Bayerischen und Deutschen Skiverbands. So führen beispielsweise seit 1990 vereinseigene Skitourenführer die Teilnehmer durch die attraktivsten Skigebiete der Schweiz und Österreichs. Der Schwerpunkt liegt hierbei nicht auf dem Pisten-, sondern auf dem Variantenfahren abseits markierter und präparierter Pisten. Die Qualifizierung der vereinseigenen Skiübungsleiter war auch die Basis und Voraussetzung für die Gründung der DSV-Skischule des TSV Unterhaching im Bayerischen Skiverband im Jahr 1997. Diesen Titel erhalten nur solche Vereine, deren Übungsleiter nach den strengen Ausbildungsrichtlinien des DSV ausgebildet und geprüft sind.

Auch im Sommerprogramm war eine gewisse Abkehr vom konventionellen Bergwandern festzustellen. Fahrrad fahren, egal ob mit dem Mountain-Bike, Rennrad oder „Dampfradl“ erfreute sich in den letzten Jahren bei allen Altersgruppen zunehmender Beliebtheit. Gleiches gilt für die regelmäßig angebotenen Ausflüge in andere Regionen Bayerns, bei denen neben dem nicht zu unterschätzenden sportlichen Aspekt auch kulturelle und kulinarische Schwerpunkte gesetzt wurden.

Nach 20 Jahren als Abteilungsleiter machte 1999 Klaus Böttcher einem weitaus Jüngerem Platz. Neuer Leiter ist Peter Efinger, der seit mittlerweile gut 10 Jahren als Tourenführer- und Schilehrer für den Verein tätig ist. Weitere Mitglieder im Abteilungsvorstand waren Hanni Riedmann und Günther Fischer, die sich schwerpunktmäßig um den Bereich Tourenwesen und DSV Skischule kümmerten. Unter Mitarbeit der „Alten Hasen“ um Klaus Böttcher und Dieter Senninger gestalten die Nachfolger ein attraktives Programm, um noch mehr Jugendliche und Erwachsene für die Berg- und Skisportabteilung zu gewinnen. So wurden nach dem Motto „back to the roots“ auch in dieser Wintersaison wieder Langlaufkurse angeboten, die von den Söhnen des Gründers der damaligen Langlaufabteilung, Hermann Wambach, geleitet werden.

Mit Fertigstellung der Sporthalle am Utzweg Ende 2005 begann die Erfolgsstory der neuen Trendsportart Klettern. Mit großem Engagement und Enthusiasmus organisieren Hanni und Willy Riedmann seither Kletterkurse und Klettertraining an der Kletterwand in der Generaliarena. Diese erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit bei Jung und Alt. Als neuer Programmpunkt entwickelte sich in den letzten Jahren aus den Skikursteilnehmern eine Kinder- und Jugendrenngruppe. Geleitet und trainiert von Margot Zelesny und Helmut Kopf nehmen die ambitionierten Racer an Landkreisrennen und Regionalcup teil und erzielen trotz großer Konkurrenz schon gute Ergebnisse. Aufgrund verstärkter Nachfragen werden von der DSV Ski- und Snowboardschule zusätzlich zu den bereits seit Jahrzehnten stattfindenden Samstagskursen mittlerweile auch Skikurse in den Weihnachts- und Faschingsferien und angeboten. Parallel dazu wurde die Ausbildung für die vereinseigenen Ski- und Snowboardlehrer intensiviert. So gesehen hat sich das Programm der Bergsportabteilung in den letzten Jahren sowohl in der Breite als auch in Umfang und der Tiefe erheblich erweitert.
Diesen Erweiterungen wurde auch in der Abteilungsorganisation Rechnung getragen. So wurden Sparten für Klettern, DSV Ski- und Snowboardschule, Rennsport, Ski-Langlauf und Bergsport (Skitouren, MTB, Wandern, Freizeit) mit entsprechenden Spartenleitern als Verantwortliche für die Programmgestaltung geschaffen. Zielsetzung für die nächsten Jahre ist der Ausbau eines Ganzjahresprogramms für alle Mitglieder, um das in den letzten Jahren stark auf den Winter fokussierte Programmangebot um attraktive Sommerveranstaltungen zu ergänzen.

Ab Oktober 2011 leitet Volker Penka die Ski- und Bergsportabteilung mit seinen verschiedenen Sparten. Volker Penka hat sich zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen Sportarten näher zusammen zu bringen und für polysportive Veranstaltungen im Ski- und Bergsport zu werben.

Seit der Wintersaison 2011/2012 startet eine Snowboard-Mannschaft bei nationalen und internationalen Boardercross-Rennen. Mit dem konsequenten Training von Maximilian Stark (Fahrer im Boardercross-Weltcup) konnten bereits in der ersten Wettkampfsaison beachtliche Erfolge erzielt werden. Einer der Jugendlichen wurde sogar in den Landeskader aufgenommen.

Ergänzt wird die Bergsportabteilung ab dem Sommer 2012 durch junge Snowboardfahrer, die an Freestyle-Wettbewerben teilnehmen. Mit diesen Neuzugängen werden wir uns in München und Umgebung zu einem Snowboard-Stützpunkt entwickeln. Wir freuen uns darauf!

In der Wintersaison 2013/2014 wandelte sich die DSV Ski- und Snowboardschule in DIE SCHNEESPORTSCHULE im TSV Unterhaching, Mitglied im Deutschen Skiverband e.V.! Gleiche Qualität, neuer Name.

Benedikt Mayr, Freeskier in der Deutschen Nationalmannschaft, startet seit der Saison 2012/2013 für den TSV Unterhaching und schaffte im August 2013 die Qualifikation für die olympischen Spiele in Sotchi 2014. Das bedeutet, dass der TSV Unterhaching nun auch bei olympischen Winterspielen einen Top-Sportler entsendet.

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