Wir sind immer auf der Suche nach Ski- und Snowboardbegeisterten, die bereits eine Ausbildung als Schneesportlehrer haben oder sich bei uns zum Ski- oder Snowboardlehrer ausbilden lassen wollen.

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Wie eine erste Saison bei uns als Schneesportlehrer ist, könnt Ihr aus dem Erfahrungsbericht von Lena lesen.

Januar 2016. Erstmalig fallen im TSV Unterhaching die Weihnachtskurse aus. Die Bedingungen sind so schlecht, dass auf den Pisten so gut wie kein Schnee liegt. Für Skibegeisterte wie mich ein echter Grund zur Sorge, denn schnell wirft sich die Frage auf, wann es denn nun endlich zu schneien beginnt und ob es denn diese Saison überhaupt nochmal schneien wird. Doch alle Sorgen bewiesen sich im Nachhinein als unbedenklich: Natürlich hat es kurze Zeit später doch geschneit und rückblickend war das eine meiner schönsten Skisaisons und ich möchte euch erzählen warum.

Schon als ich mich im Dezember für die Wochenendkurse im neuen Jahr anmeldete, war ich super gespannt. Eingeschrieben hatte ich mich für die Naschi Gruppe, in der ich zu einer Skilehrerin ausgebildet werden sollte. Ich war total aufgeregt und hatte Bedenken, ob es schwer werden würde oder ob ich vielleicht zu schlecht für die Gruppe wäre.
Am ersten Samstag im Januar trafen sich also alle um sieben Uhr am Bus. Als nach der Teambesprechung alle Ski eingeladen und sonstige Aufgaben vor der Abfahrt erledigt waren, konnte es losgehen. Die Schneebedingungen waren immer noch nicht perfekt, aber jedenfalls gut genug, um nach St. Ulrich am Pillersee zu fahren, wie uns im Bus mitgeteilt wurde. Angekommen, wurden alle Ski und Snowboards ausgeladen, alle fanden sich in ihrer Gruppe zusammen und gingen zum Lift. Aus meiner Gruppe kannte ich fast niemanden, was nicht schlimm war, denn ich fand sofort Anschluss und alle waren super nett. Mit unseren lieben Lehrerinnen Susi und Sandra machten wir erst ein Aufwärmtraining und schon ging es dran, auf den drei geöffneten Pisten den schwarzen Flecken auszuweichen.


Vormittags arbeiteten wir an unserer Skitechnik mit Übungen, indem wir im Team arbeiteten oder während der Fahrt gefilmt wurden, um unser Können besser einzuschätzen.
Nachmittags arbeiteten wir zu zweit im Team an möglichen Übungen für eine Skigruppe. Auch die nächsten drei Samstage waren toll. Wir sind super viel Pflug gefahren (was mir gezeigt hat, dass Pflugfahren manchmal sogar schwieriger ist, als normal Ski zu fahren), haben weiterhin viele, viele hilfreiche Übungen gemacht, wurden gefilmt und haben auch ein bisschen mit Kindern gearbeitet. Am letzten Tag stand die Lehrprobe oder für mich nur die "Probelehrprobe" an, da ich ja erst das erste Jahr dabei war. Insgesamt habe ich an den Wochenendkursen große Fortschritte in meinem Fahrkönnen gemacht und habe so viel gelernt, wie zum Beispiel, dass ich mir gar keine unnötigen Sorgen hätte machen brauchen.

Voller Vorfreude startete ich auch in die Faschingskurse, nur eine Woche später, wo ich die vier Tage als Hilfsskilehrerin arbeiten durfte. Den ersten super schönen, sonnigen Skitag verbrachten wir wieder in St. Ulrich. Weil Fasching war, schminkten wir unsere Kinder und machten eine Kennenlernrunde. Wir machten einige Übungen und fuhren im Boboland rum. Am nächsten Tag fuhren wir auf die Steinplatte, wo die Bedingungen schrecklich waren, denn der Schnee pappte und es schneite den ganzen Tag, was sich für unsere 2er Gruppe, mal ganz von der Steile der Pisten abgesehen, als ein bisschen schwierig erwies, sie aber im Endeffekt trotzdem super meisterten! Jedoch waren die Bedingungen an den nächsten Tagen richtig gut. Die Sonne schien, der Schnee war super und wir hatten die liebsten Kinder, die man sich nur wünschen kann. Wow, das war auch wieder eine tolle Erfahrung! Das Zusammenarbeiten mit den Kindern hat mir so ein riesigen Spaß gemacht. Man muss natürlich auch erstmal lernen, wie man am besten mit den Kindern umgeht, wie man die Kinder motiviert, wenn sie müde sind, tröstet, wenn sie ihre Eltern vermissen und sie zusätzlich dazu bringt, Fortschritte zu machen. Darüber hinaus war es wichtig, den Skiunterricht kindergerecht zu gestalten und die Gruppe so zu koordinieren, dass nicht alles ins Chaos ausartete. Wobei man das wirklich schnell lernt und ich war froh, dass wir zu zweit unterrichtet haben.

2015/16- Wirklich eine tolle Saison! Ich hab unheimlich viele, nette Leute unserer Truppe kennengelernt, wir hatten eine Menge sonniger Skitage mit perfekten Bedingungen (aber auch eine Menge nicht so sonniger Skitage mit nicht so perfekten Bedingungen), Spaß beim Skifahren, habe so viel dazu gelernt und natürlich das absolute Highlite, die Faschingskurse!! Danke TSV und ich freu mich schon auf die nächste Saison!