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Doch es heißt im Turnsport, dass ein Wettkampf nicht am Boden gewonnen wird, sondern die erste Vorentscheidung am Seitpferd fällt. Schon häufig ein Wackelgerät für die Exquisas,  turnten alle Turner ohne Absteiger, kamen gut durch die Übung und brachten alle Duelle mit entweder drei oder gar vier Punkten nachhause. Michael Bastier turnte seine Übung mit nur ein paar kleinen Abzügen in der B-Note als beste Wertung an diesem Gerät. Bei seinem Regionalliga-Debüt sorgte Jonathan Kienzle aus Unterhaching mit drei weiteren Zählern für den Zwischenstand von 18:4 – ein deutlicher Vorsprung, der aber auch schnell wieder schmelzen kann.
Doch bei der dritten Disziplin, den Ringen, gelang der Mannschaft um Kapitän Ulli Ernst ein Meisterstück der Teamgeschichte: Auch dieses Gerät wurde gewonnen. Hierbei zeigte auch der Youngster Michael Rettenmaier aus Weilheim seine Qualitäten. Die Turner vom Bodensee staunten nicht schlecht, als sie sahen, dass ein so „kleiner“ Turner doch so „groß“ sein kann und mit langen Schwüngen eine unschlagbare Übung zeigte. Die „Bank“ aus Fürstenfeldbruck, Sebastian Braumiller, drückte seine Kreuzhänge auch gewohnt elegant, so dass zur Halbzeit des Wettkampfes schon ein Stand von 28:7 Punkten erreicht war.
Am Sprungtisch flogen die Turner mit den Kuhflecken auf den Trikots durch die Luft: Alexander Giebhardt und Christoph Schwaiger brachten gestreckte Tsukaharas direkt in den Stand und damit die Punkte auf das Heimische Konto und damit stand es 36:10.
Am Barren wurde es noch einmal etwas enger und Günter Schulmayr musste als Kenner und Heimkampfrichter der Mannschaft zeigen, dass er der wichtigste Mann in der Halle war. In einigen Diskussionen entschied sich, ob Teile anerkannt werden durften. Mit 43:13 war damit ein Stand vor dem letzten Gerät erreicht, dass ein Sieg der Exquisas nur noch theoretisch zu verhindern wäre.
Einen glänzenden Schlusspunkt setzte Jakob Paulicks, der am Reck mit einer hoch über der Stange fliegenden Tkatschew-Grätsche sein Duell deutlich gewann. Den besten Wettkampf überhaupt und das bereits zum zweiten Mal in Folge, turnte Sebastian Mirz aus Mühldorf. Mit 11 erturnten Punkten durfte er erneut das „Gelbe Trikot“ des Top-Scorers entgegen nehmen.
Hochzufrieden resümierte Teammanager Klaus Schneider, dass nach dem „Minimalziel Klassenerhalt“ nun bereits Platz 2 im Tabellenplatz erreicht ist. Die Strategie des Wettkampfs war erfolgreich, indem die alten Hasen des Teams die jungen Nachwuchsturner betreuten und einen Sieg klar herbeiführten.
Am kommenden Wochenende wartet nur aber eine ganz harte Nuss auf die Exquisa-Mannschaft: Der TSV Pfuhl als Absteiger aus der 2. Bundesliga. Die alten Bekannten sind zwar der härteste Gegner, aber das Team freut sich auch schon auf einen tollen Wettkampf. Am Samstag den 20.10. steht ein Sieg wieder in greifbarer Nähe. Dann geht es im Heimwettkampf in Unterhaching gegen die KTV Hohenlohe.

 

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