Josef Gries machte ab 1972 den Judo-Sport in Unterhaching populär. Er hatte gleich so einen großen Zulauf, dass trotz der zusätzlichen Trainingsstunden bei Astrid Reier und Reinhard Häder erst Aufnahmesperren und Wartelisten eingeführt werden mussten. Außerdem waren die Trainingsbedingungen in einem schlecht zu lüftenden Raum der Hachinga-Halle nicht ideal. In den folgenden Jahren wurden neue Übungsleiter gewonnen, damit stieg auch die Zahl der Trainingsstunden. Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten schon soviel gelernt, dass Gürtelprüfungen und interne Vereinsmeisterschaften durchgeführt werden konnten.

Im Jahr 1987 verbesserten sich die Trainingsbedingungen entscheidend, als im Kubiz ein Raum zur Verfügung gestellt wurde. Kampf- und Gürteltraining, Vereinsmeisterschaften und Gürtelprüfungen konnten nun unter judogerechten Bedingungen stattfinden. Durch den weiteren Zulauf begeisterter Kinder und Jugendlichen musste jedoch das Training in der Hachinga-Halle fortgeführt werden. Die verbesserten Trainingsbedingungen hatten zur Folge, dass Judo noch mehr Spaß machte und Erfolge auf Münchner, Südbayerischen, Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften nicht ausblieben. Hervorzuheben ist dabei die weibliche Mannschaft der damaligen Jugend A unter der Leitung von Reinhard Häder (2. Dan). 1994 und 95 waren die Mädchen auf allen Meisterschaften (bis zur Deutschen) vertreten.

Eine Herrenmannschaft, trainiert von Stefan Raufer (3. Dan) und später von Andi Hofreiter, hat sich wacker in der Kreisliga behauptet. Erfolgreich war auch die Jugendmannschaft der männlichen Jugend C unter dem Namen „Lila Raben“ und unter der Leitung von Andi Exner, später von Andi Hofreiter. Auf den jährlichen TSV-Vereinsmeisterschaften können sehr schöne Judotechniken bewundert werden. Die hervorragende Arbeit der TSV-Übungsleiter wird stets von fremden Prüfern bestätigt, die bei Gürtelprüfungen immer wieder das hohe Niveau der Kandidaten aus Unterhaching loben. 1994 richtete die Judoabteilung zum ersten Mal die Münchner Einzelmeisterschaften der weiblichen Jugend B und C für über 100 Teilnehmerinnen aus 15 Vereinen aus. 7 Mädchen des TSV qualifizierten sich dabei für die südbayerischen Meisterschaften. 3 Jahre kämpfte sich die männliche Jugend C bis zu dieser Meisterschaft vor.

Das 25-jährige Bestehen der Judoabteilung wurde 1997 mit einem großen Freundschaftsturnier gefeiert. Über 100 Jugendliche aus 5 Vereinen beteiligten sich. Besonders geehrt wurde Josef Gries, der Gründer der Abteilung.

In den Jahren 2002 bis 2007 trat die Männermannschaft als Kampfgemeinschaft mit den SV Lohhof in der Bezirksliga an. In der wieder gegründeten Jugendliga bildete man eine Kampfgemeinschaft mit dem SC Armin München. Nachdem in den ersten beiden Jahren  noch fehlende Kämpfer in der Jugend bessere Ergebnisse verhinderten, wurde erstmals 2006 der Titel geholt. Aus diesem Anlass erhielt die gemeinsame Mannschaft ein eigenes Logo und trat ab diesem Zeitpunkt als Judowölfe SC Armin/Unterhaching an. In den Jahren 2006 -2011 holten die Judowölfe in der Jugendliga fünfmal den Titel und einmal Platz 2. Ab 2008 wurden die Judowölfe auch das Team in der Bezirksliga, die Kampfgemeinschaft mit Lohhof dafür aufgelöst.

Ab 2004 wurde insgesamt die Zusammenarbeit mit dem SC Armin intensiver und eine immer größere Anzahl Unterhachinger Judoka nahm an den zunächst von Willy Huber, später von Lara Huber organisierten Trainingslagern in Tschechien und Tyrnau (Niederbayern)  teil. Diese Zusammenarbeit zeigt deutliche Früchte, seit einigen Jahren können regelmäßig Teilnehmer auf Bayerische und Süddeutsche Meisterschaften entsandt werden. 2010 gelang es mit Lukas Scheucher erstmals einen männlichen Judoka auf die Deutsche Meisterschaft der U17 zu entsenden.

Seit dem Jahr 2002 richtet die Judo-Abteilung jedes Jahr mindestens ein Bezirksturnier aus, um so den Judoka die Möglichkeit zu geben, einmal im Jahr in eigener Halle offizielle Wettkämpfe zu bestreiten.

Im Jahr 2005 wurde mit der Einweihung der Generali Sportarena der Traum jeder Judo-Abteilung war. Mit einem festen Dojo mit einer Mattenfläche von 300qm bestehen nunmehr optimale Trainingsbedingungen. Die Folge war ein kontinuierlicher Zuwachs der Mitglieder von ca. 180 im Eröffnungsjahr auf 250 im Jahr 2012.

Das Jahr 2012 verzeichnete ebenfalls den größten Erfolg im Bereich der Männermannschaft. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga stieg das Team in die Landesliga Süd auf.