Im ersten Kampf sollte es eigentlich gegen die Mannschaft des PTSV Hof, die fünftplatzierten der nordbayerischen Meisterschaften gehen. Doch da die Oberpfälzer nicht angetreten waren, rückten, die Wölfinnen kampflos ins Viertelfinale. Dort trafen sie auf den nordbayerischen Vizemeister FC Iphofen. Und hier zeigten die Mädchen was in ihnen steckt. Durch Punkte von Monika Benning, Isabel Wanderwitz, Tanja Brummer, Sarah Benning sowie Larissa Kopf wurden die Nordbayern besiegt und die Judowölfe standen im Halbfinale.

Dort trafen sie mit dem TSV Großhadern auf den Münchner und Südbayerischen Meister. Und wie in den beiden Turnieren zuvor sicherte sich auch diesmal der Favorit den Finaleinzug, mit 1:7 (es punktete Monika Benning für die Wölfe) mussten sich die Mädchen des SC Armin und aus Unterhaching geschlagen geben. Ärgerlicher jedoch war, dass sich Tanja Brummer in ihrem Kampf eine Verletzung zuzog und so zu ihrem Schutz nicht mehr für den Kampf um Platz 3 zur Verfügung stand.

In diesem Kampf mussten die Wölfinnen gegen den Nordbayerischen Meister, die KG Bamberg/Naissa ran und unterlagen am Ende nur knapp mit 3:5. Die Punkte hierbei holten wiederum Monika Benning, Sarah Benning sowie Isabel Müller.

Somit bleib den Mädchen am Ende ihrer ersten gemeinsamen Saison Platz 5 der Bayerischen Meisterschaft.

Die in diesem Jahr gezeigte starke Leistung macht Hoffnung für das nächste Jahr, da die Mannschaft mit einer Ausnahme auch nächstes Jahr noch in dieser Alterklasse zusammenbleibt. Und vielleicht gelingt es ja dann auch die letzte Nordbayerische Mannschaft aus den Qualifikationsplätzen zur Süddeutschen Meisterschaft zu verdrängen und sich gemeinsam mit den anderen Südbayern-Teams aus Großhadern, Grafenau und Grafing zu qualifizieren.