Anfang Mai 2018 veranstaltete die Polizeiinspektion 31 in Unterhaching speziell für die Judo- und Aikidoabteilung des TSV Unterhaching e.V.
einen Kurs zu „Mehr Selbstbewusstsein und Zivilcourage“.

Unter den Teilnehmern befanden sich Trainer, aktive Sportler und sonstige Interessierte, die von Polizeihautkommissar Udo Wunsch, seiner  Kollegin Ulrike Schleicher und seinem Kollegen Stephan Hoppe zu theoretischen und praktischen Verhaltensweisen in Gefahrensituationen unterwiesen wurden. Spezielle Schwerpunkte der Diskussion und Übungen waren dabei das rechtzeitige Erkennen von Gefahren sowie das Bewusstsein für Risikobereiche. Daneben wurden praktische Tipps zur Ausstrahlung von Selbstbewusstsein, dem richtigen Einsatz der eigenen Stimme und zu den Chancen der körperlichen Verteidigung, aber auch zu den rechtlichen Rahmenbedingungen hierfür gegeben. Die Parallelen zum Kampfsport wurden dabei transparent. Die beste Verteidigungstechnik ist ohne Verteidigungswillen (Selbstbewusstsein) oder Hilfswillen (Zivilcourage) nutzlos. Körperliche Verteidigung und der
Wille hierzu bilden in Notsituationen eine Einheit. Das frühzeitige Erkennen einer Gefahr zur Vermeidung oder frühzeitigen Deeskalationeiner kritischen Situation ist dabei ebenso hilfreich wie Kenntnisse zum Notwehr- und Nothilferecht. Dementsprechend boten sich für alle Teilnehmer neue Aspekte zu diesem Themen. Die Judo- und Aikidoabteilung des TSV Unterhaching e.V. dankt den beteiligten Beamten der Polizeiinspektion 31, die diesen Kurs – der aus Sicht der
Teilnehmer nur allgemein empfohlen werden kann - auch anderen Gruppen anbietet.

Peter Csernich und Karl Heinz Reisach

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