08.12.2016

Haben Sie Interesse daran, für Ihr Kind einen erlebnisreichen Geburtstag mit Judo-Motto zu organisieren? Wir helfen Ihnen dabei! Mit bis zu 10 Kindern können Sie bei uns in der Judohalle einen betreuten Kindergeburtstag voller Aktivitäten buchen. Dabei machen die Kinder viele unterschiedliche Bewegungsspiele und bekommen einen Judo-Schnupperkurs. Judoanzüge können geliehen werden.

Mehr Infos auf unserem Flyer:

19.09.2014

Material zur Trainingsgestaltung / Downloads

Hier findet Ihr jegliche Art von Informationen für das Judotraining, sowie Anmeldeformulare für Veranstaltungen.

 

16.12.2012

Kodokan bedeutet “Schule zum Studium des Weges”. Die wirkliche Bedeutung des “Wegs” ist der Begriff des Lebens.

Die Wege, den Sieg über einen Gegner durch Jiu-jitsu zu erringen, sind nicht darauf beschränkt, den Sieg durch Nachgeben zu erringen. Manchmal schlagen, stoßen und würgen wir auch im körperlichen Kampf, aber im Gegensatz zum Nachgeben sind dies verschiedene Formen von positivem Angriff.

Ja, es gibt einen Grundsatz, der das ganze Feld (des Kampfes, Anmerkung von UK) abdeckt, das ist der Grundsatz des möglichst wirksamsten Gebrauch von Geist und Körper und Jiu-jitsu ist nichts anderes als die Anwendung dieses alldurchdringenden Grundsatzes anzugreifen und zu verteidigen.

Denselben Grundsatz kann man anwenden zur Vervollkommnung des menschlichen Körpers, um ihn kräftig, gesund und nützlich zu machen.

Er kann ebenso angewandt werden zur Vervollkommnung von Kost, Kleidung, Wohnung, gesellschaftlichem Verkehr und Geschäftsgebahren und bedeutet Studium und Übung auf den Wegen des Lebens.

Ich gab diesem alles durchdringenden Grundsatz den Namen “Judo”.

So ist Judo in weitem Sinne ein Studium und eine Übungsmethode für Geist und Körper wie auch für die Vorschriften des Lebens und Geschäfts.

Daher kann Judo in einer von diesen Formen studiert und geübt werden mit Angriff und Verteidigung als Hauptziel. Ich kam zu der Einsicht, daß das Studium dieses alles durchdringenden Grundsatzes wichtiger ist als das bloße Üben des Jiu-jitsu, weil das richtige Verstehen dieses Grundsatzes uns nicht nur befähigt, ihn in allen Lebenslagen anzuwenden, sondern auch große Dienste leistet beim Studium der Kunst des Jiu-jitsu.

Man kann diesen Grundsatz nicht nur so erfassen wie ich es tat. Man kann zu demselben Schluß kommen durch philosophische Betrachtungen der täglichen Geschehnisse oder durch abstrakte philosophische Ergründung.

Aber als ich anfing zu lehren, hielt ich es für ratsam, demselben Verlauf zu folgen, den ich beim Studium der Sache nahm, denn dadurch konnte ich den Körper meiner Schüler gesund, kräftig und nützlich machen. Gleichzeitig konnte ich ihnen helfen, diesen überaus wichtigen Grundsatz zu begreifen. Aus diesem Grund begann ich die Unterweisung im Judo mit Übungen in Randori und Kata.

Ich habe diesen Gegenstand (körperliche Erziehung) lange studiert und habe zwei Formen gefunden, welche wohl alle diese Anforderungen erfüllen (Bewegungen sollen einen (1) Sinn haben, (2) keinen großen Raum, besondere Kleidung oder Ausrüstung verlangen und (3) sowohl einzeln als auch in Gruppen ausgeführt werden können).

Eine Form nenne ich die “darstellende Form”. Dies ist der Weg, Gedanken, Ideen und Gemütserregungen durch Bewegungen der Glieder, des Körpers und des Kopfes darzustellen.

Dann gibt es noch eine andere Form, die ich “Angriffs- und Abwehrform” nenne. In dieser habe ich verschiedene Methoden des Angriffs und der Abwehr vereinigt, und zwar so, daß das Ergebnis zu einer harmonischen Entwicklung des ganzen Körpers führt.... Man kann sagen dies erfüllt zwei Zwecke: 1. Körperliche Entwicklung, 2. Übung in der Kunst des Kampfes.

Geistiges Training kann sowohl beim Kata als auch beim Randori geschehen, aber erfolgreicher bei dem letzteren. ...Solch eine Gewohnheit des Geistes, Angriffsmittel zu finden, macht den Schüler ernst und aufrichtig, vorsichtig und überlegend in seinem ganzen Wesen. Gleichzeitig wird man geübt in schnellem Entschluß und sofortigem handeln., denn wenn man im Randori sich nicht schnell entschließ und sofort handelt verliert man die Gelegenheit sowohl zum Angriff wie zur Verteidigung. ....Man muß auf plötzliche Angriffe vorbereitet sein, ...und entwickelt einen hohen Grad an geistiger Gemütsruhe. ...Um Mittel zum Siege zu finden sind Übungen der Kraft der Vorstellung, der Folgerung und des Urteils unentbehrlich und diese Fähigkeit wird beim Randori entwickelt.

Andererseits ist das Studium des Randori das Studium der Beziehung zwischen zwei kämpfenden Parteien. ... Es ist unbedingt notwendig, die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, daß der Weg, einen Gegner durch Beweise zu überzeugen nicht der ist, irgendeinen Vorteil ihm gegenüber auszunutzen, sei es den der Kraft, des Wissens oder des Reichtums, sondern ihn zu überzeugen durch die unwiderleglichen Regeln der Logik.

Die Anwendung dieser Lehren (aus dem Randori) im täglichen Leben ist ein interessantes Studium und ist vor allem für junge Leute höchst wertvoll als geistige Übung.

Nur bei getreuester Befolgung des Prinzips der größten Wirksamkeit - das ist Judo - können wir das Ziel erreichen, unser Wissen (nützliches Wissen, im Gegensatz zu solchem Wissen, das für uns selbst und auch für die Gesellschaft schädlich ist) und unsere geistige Kraft (Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Beobachtung, Urteil, Überlegung, Vorstellungsgabe usw.) auf vernünftige Weise zu mehren.

Ich will nun über die sittliche Seite von Judo sprechen. ....und erklären, wie das Prinzip der größten Wirksamkeit hilft, die moralische Führung zu verbessern. ... Erregt zu sein bedeutet einen unnötigen Verlust an Energie und kann oft einem selbst und anderen schaden. ...Judo kann einen aus der Tiefe der Verstimmung in ein Stadium energischer Tätigkeit mit einer frohen Hoffnung in die Zukunft führen. ....Unzufriedene Leute sind oft schlechter Laune und machen andere verantwortlich, ohne sich genügend um ihren eigenen Beruf zu kümmern. Die Lehre vom Judo... wird ihnen klarmachen, daß sie mit der getreuen Befolgung dieses Prinzips sehr viel heiterer werden.

Schließlich möchte ich noch einige Worte über die Gefühlsseite vom Judo sagen. Wir kennen alle das angenehme Gefühl, das unsere Muskeln durch Übung geben, wir finden es angenehm, Fortschritte beim Gebrauch unserer Muskeln zu machen und ebenso erfreulich ist für uns die Empfindung der Überlegenheit über andere beim Kampf. Aber zu diesen angenehmen Empfindungen kommt noch die weitere aus den schönen Stellungen und Bewegungen, einerlei, ob man sie selbst ausführt oder bei anderen sieht.  Die ästhetische Seite des Judo besteht in der Übung und Beobachtung solcher Bewegungen, die gleichzeitig Symbole verschiedener Ideen sind.

Judo ist Studium und eine Übung von Geist und Körper, die für die Führung des Lebens und aller Angelegenheiten gilt. ... Wie dieses auf die Methoden von Angriff und Verteidigung angewendet Jiu-jitsu bedeutet, so bedeutet dasselbe Prinzip auf körperliche, geistige und sittliche Kultur angewendet das Wesen vom Judo.

Das letzte Ziel vom Judo ist also, in den Geist eines jeden Respekt für das Prinzip der größten Wirksamkeit einzupflanzen und so allgemeine Wohlfahrt und Glück zu verbreiten.

14.12.2012

[Anleitung zum Gürtelbinden]

Schülergürtel (Kyu)

Die Gürtel entsprechen der Kyu-Prüfungsordnung des Deutschen Judo Bundes (DJB).

Grad____ Farbe______ Name____ empfohlenes Alter__
Mindestalter_
9. Kyu weiß Kukyu -  
8. Kyu weiß-gelb Hachikyu 7 Jahre  
7. Kyu gelb Nanakyu im 8. Lebensjahr  
6. Kyu gelb-orange Rokkyu im 9. Lebensjahr  
5. Kyu orange Gokyu im 10. Lebensjahr 8 Jahre
4. Kyu orange-grün Yonkyu im 11. Lebensjahr  
3. Kyu grün Sankyu im 12. Lebensjahr 11 Jahre
2. Kyu blau Nikyu im 13. Lebensjahr  
1. Kyu braun Ikkyu im 14. Lebensjahr 12 Jahre

 

Meistergürtel (Dan)

Beim Deutschen Judo Bund kann man im Rahmen der Prüfungsordnung nur Grade bis zum 5. Dan erwerben. Alle höheren Grade werden ausschließlich verliehen und repräsentieren das Lebenswerk des Judoka. Der 10. Dan wird nur von der internationalen Judo-Föderation (IJF) oder vom Kodokan verliehen.

Grad____ Farbe____ Name_____ Mindestalter_
1. Dan schwarz Sho-dan 16 Jahre
2. Dan schwarz Ni-dan -
3. Dan schwarz San-dan -
4. Dan schwarz Yo-dan -
5. Dan schwarz Go-dan -
6. Dan rot-weiß Roku-dan -
7. Dan rot-weiß Nana-dan -
8. Dan rot-weiß Hachi-dan -
9. Dan rot Ku-dan -
10. Dan rot Ju-dan -

 

25.10.2006

Die Judo Safari ist eine Veranstaltung des Deutschen Judobundes (DJB) und wird auf der Judomatte (im Dojo) des jeweiligen Vereines durchgeführt: Teilnehmer sind Mädchen und Jungen bis einschl. 14 Jahren (Jahrgang) Jeder teilnehmende Judoka muß eine kleine Startgebühr zahlen, die zur Finanzierung der Urkunden und Preise (Aufnäher) dient.

Zur Durchführung der Safari ist die Mithilfe von Eltern, Großeltern und Geschwistern und Übungsleitern sehr hilfreich und erwünscht.

Die Judosafari ist ein Vielseitigkeitswettbewerb. Die Kinder werden nach Alter in Gruppen eingeteilt. Der Wettbewerb umfasst folgende Disziplinen in denen Punkte gesammelt werden können:

  1. Kreativer Wettbewerb (z.B. Malen)
  2. Leichtathletischer Wettbewerb: Laufen, Springen und Werfen (3 Stationen)
  3. Budo Wettbewerb: Sumo Turnier

Eine Teilnahme im Vorjahr bringt einen Punktebonus. Je nach Summe der erreichten Punkte erhält man den Rang eines der folgenden Tiere. Die Farben der Tiere sind an den Gürtelfarben orientiert. Je besser, desto dunkler. Die Ränge sind (vom höchsten zum niedrigsten):

  • Schwarzer Panther
  • Brauner Bär
  • Blauer Adler
  • Grüne Schlange
  • Roter Fuchs
  • Gelbes Känguruh

Jeder Teilnehmer erhält anschließend eine Urkunde und einen Aufnäher mit dem erreichten Tier. Der Aufnäher darf auf dem Judoanzug (Judogi) getragen werden.

Die Ergebnisse der Judosafari werden regelmäßig auf unserer Homepage veröffentlicht.

Wörterbuch

A

 
Ashi Fuß/Bein
Ashi-garami Beugehebel mit Hilfe des Beins
Ashi-gatame Armstreckhebel mit Hilfe des Beins
Ashi-guruma Beinrad
Ashi-uchi-mata Innen-Schenkelwurf mit Hilfe des Beins

B

 
Barai Fegen (am Wortanfang: Harai)
Basami Schere
Budo übergeordneter Begriff für fernöstliche Kampfkünste

C

 
Chui Wettkampfstrafe im Judo

D

 
Dan Meistergrad in Budosportarten; im Judo zehn Dan-Grade
De Vorstellen/vorn stehend
De-ashi-barai Fußfeger
Do der Weg; das Prinzip
Dojo ursprüngl. der Ort zum Begreifen des Weges

E

 
Ebi Languste

G

 
Gake Einhängen
Garami Schlüsselgriff
Gatame Schlüssel/Festhalte
Geiko Übung
Goshi Hüfte
Guruma Rad

H

 
Hajime Wettkampfkommando: "Kämpft!", "Beginnt!"
Hane Flügel, Feder, Sprung
Hara Körpermitte, Bauch
Harai Fegen (im Wort: Barai)
Harai-goshi Hüftfeger
Hasami Schere (im Wort: Basami)
Hidari links
Hikiwake Wettkampfurteil: Unentschieden
Hikkomi in die Bodenlage bringen, zu Boden ziehen
Hikkomi-gaeshi ein Überrollwurf (Ma-sutemi-waza)
Hishigi Hebel
Hon Wurzel, Basis, Grundform

I

 
Ippon höchste Wettkampfwertung: vorzeitiger Sieg
Ippon-seoi-nage Punkt-Schulterwurf

J

 
Jigo-tai Verteidigungsstellung
Jime Würgen
Jiu-jitsu ursprüngliche, sehr harte japanische Selbstverteidigung
Ju sanft; die Zahl Zehn
Judo Von Jigoro Kano 1882 entwickelte japanische Kampfkunst
Judogi Judoanzug
Judoka der bzw. die Judokämpfer
Juji Kreuz
Juji-gatame Kreuzhebel
Juji-jime Kreuzwürgen
Jutsu Kunst, Meisterschaft

K

 
Kagato Hacken/Ferse
Kake 3. Wurfphase: Wurfausführung/Niederwurf und Kontrolle
Kami oberer/oben
Kami-shiho-gatame Kopfvierer: Vier-Punkte-Haltegriff vom Kopf her
Kansetsu Gelenk
Kansetsu-waza Gelenkhebel; Hebeltechnik
Katame Schlüssel
Katame-waza Grifftechnik
Kata-te-jime mit einer Hand würgen
Kawaishi-Eingang Über-Kreuz-Eingang
Kempo System der Zweikampfsportarten
Kesa Schärpe
Kesa-gatame Schärpen-Haltegriff
Ko klein
Kodokan traditionelle Judoschule in Tokyo
Komi innen; gegen
Konnichi-wa jap. Begrüßung
Koshi Hüfte (im Wort: Goshi)
Koshi-guruma Hüftrad
Koshi-jime Hüftwürger
Koshi-uchi-mata Innen-Schenkelwurf mit Hilfe der Hüfte (Hüfttechnik!)
Ko-soto-gari Kleine Außensichel
Ko-uchi-barai Kleiner Innen-Feger
Ko-uchi-gari Kleine Innensichel
Ko-uchi-maki-komi Kleines Einrollen von innen
Kuchiki-taoshi Beingreifer
Kuzure-kesa-gatame Variante des Schärpen-Haltegriffs
Kyo Gruppe, Stufe
Kyu Schüler; Schülergrad in Budo-Sportarten

M

 
Ma rückwärts/auf den Rücken
Mae vorwärts
Mae-mawari-ukemi Judorolle vorwärts
Maitta! Ich gebe auf!
Mata Schenkel
Matte Stopp, warten; Kampf- bzw. Übungsunterbrechung
Migi rechts
Mokuso Konzentration im Judositz
Morote beide Hände
Morote-seoi-nage Schulterwurf mit beiden Händen
Mune Brust
Mune-gatame Brust-Haltegriff (Variante der Yoko-shiho-gatame)

N

 
Nage Wurf
Nage-no-kata Form des Werfens (Kata im 1. Dan)
Nage-waza Wurftechniken

O

 
O groß
O-goshi Großer Hüftwurf
O-guruma Großes Rad
Okuri beide
Okuri-ashi-barai Fußnachfegen: beide Füße des Uke gleichzeitig fegen
Okuri-eri-jime mit beiden Kragen würgen
Osae herunter; halten
Osae-komi Festhalter (beginnt)
O-soto-gari Große Außensichel
O-soto-otoshi Großer Außensturz
Otagai-ni-rei Gruß zum Mitübenden / Kampfgegner
O-uchi-barai Großer Innen-Feger
O-uchi-gari Große Innensichel

R

 
Randori freies Üben
Rei Gruß
Renshu Übung
Rio beide
Rio-ashi-dori Beinfassertechnik
Rio-te beide Hände; beidhändig
Ritsu-rei Gruß im Stehen

S

 
Sabaki wegdrehen, ausweichen, verteidigen
Samurai jap. Ritter; Kriegerkaste im alten Japan
Sasae Stütze
Sasaeru stützen, halten
Sasae-tsuri-komi-ashi Fußstoppwurf: Hebezugfußhalten
Sempai Lehrer/Meister
Sempai-ni-rei Gruß zum Sempai
Sensei Lehrer/Meister
Sensei-ni-rei Gruß zum Sensei
Seoi Schulter
Seoi-otoshi Schultersturz
Shiai Wettkampf
Shido Wettkampfstrafe im int. Judo; entspricht einem Koka
Shihan hoch graduierter Meister
Shihan-ni-rei Gruß zum Shihan
Shintai Körperbewegungen; Angriffstaktik
Shisei Körperhaltung
Shizentai natürliche Grundstellung
Shobu Übungskampf
Soto außen
Soto-maki-komi Äußeres Einrollen/Einwickeln
Sumi Ecke, Winkel
Sumi-gaeshi Ecken-Kippe
Sumo hoch angesehener jap. Ringkampfsport
Sumotori Sumo-Kämpfer

T

 
Tai Körper
Tai-otoshi Körpersturz
Tai-sabaki bewegliche Verteidigung durch Ausweichen
Tanden starre Verteidigung durch Vorstoßen der Hüfte
Tani Tal
Tani-otoshi Talfallzug
Tatami Trainings-und Wettkampfmatte in Budo-Sportarten
Tate gerade; senkrecht
Tate-shiho-gatame Reitvierer: Vier-Punkte-Haltegriff von oben
Toketa Festhalter gelöst
Tomoe Bogen
Tomoe-nage Kopfwurf (wörtlich: Bogenwurf)
Tori derjenige, der die Aktion ausführt (wörtlich: Greifer)
Tsukuri 2. Wurfphase: Wurfansatz / Annäherung
Tsuri heben, angeln
Tsuri-komi Hebezug
Tsuri-komi-goshi Hebezughüftwurf

U

 
Uchi innen
Uchi-komi-geiko Schulung und Automatisierung des Bewegungsablaufes
Ude Arm
Ude-gatame mit beiden Händen auf den Ellenbogen drücken
Uke derjenige, an dem die Aktion ausgeführt wird
Uki schweben/schwingen/flattern
Uki-goshi Hüftschwung
Uki-otoshi Schwebesturz
Ura-nage Rückwurf
Ushiro nach hinten
Ushiro-goshi Hüftgegenwurf
Ushiro-ukemi Falltechnik nach hinten
Utsuri-goshi Hüftwechselwurf

W

 
Waki Körperseite
Waki-gatame mit der Körperseite hebeln
Waza-ari große Wettkampfwertung: fast ein Ippon

Y

 
Yama Berg
Yoko seitlich/Seite
Yoko-gake seitlicher Körpersturz/seitliches Einhängen
Yoko-guruma Seitrad
Yoko-otoshi Seitsturz
Yoko-shiho-gatame Seitvierer: Vier-Punkte-Haltegriff von der Seite
Yoko-sumi-gaeshi Seitliche Ecken-Kippe
Yoko-sutemi-waza Selbstfalltechnik / Opferwurf auf die Seite
Yoko-tomoe-nage seitlicher Kopfwurf
Yuko mittlere Wettkampfwertung

Z

 
Za-rei Gruß im Sitzen ("Judositz")

 

15.10.2006

Was ist Judo?

Judo ist ein vielseitiger Sport, der ganzheitlich fordert und fördert.  Judo wurde aus der japanischen Kampfkunst Jiu-Jitsu entwickelt. Judo ist ein idealer Sport für Kinder, da gefährliche Techniken weggelassen wurden und Schläge und Tritte völlig verboten sind. Es wird nach strengen Regeln trainiert und gekämpft, die das Wohl und die Gesundheit der Partner in den Vordergrund stellen. Es wird der respektvolle Umgang mit dem Partner gelehrt. In diesem Rahmen kann man sich völlig verausgaben und mit ganzer Kraft gegen einen Gegner kämpfen, ohne ihn zu verletzen.

Am Anfang steht das Erlernen der Wurf-, Halte und Falltechniken und damit eine ideale Bewegungs- und Koordinationsschulung. Judo wird vor allem bei den Schülern mit viel Spiel und Ablenkung vermittelt, fordert aber auch Disziplin und Konzentration von den Judoka ein. Große Bewegungsfreude und viel Spaß am Raufen und Balgen sind eine gute Voraussetzung. Das spielerische Kräftemessen kann auch nach einer gewissen Grundausbildung zur Teilnahme an Wettkämpfen ausgebaut werden.

Wer nicht so viel Freude am Wettkampf hat, kann das Judo auch sehr technisch betreiben. Durch regelmäßige Gürtelprüfungen erlernt man stufenweise immer anspruchsvollere Techniken bis hin zu den Dangraden.

Judo beginnt man idealerweise mit dem Schulalter. Turnerische Grundlagen wie Purzelbaum, Handstand oder Radschlagen sind sehr hilfreich aber keine Voraussetzung.

Auch Erwachsene können Judo noch ohne Schwierigkeiten erlernen und es zu großer Fertigkeit bringen.

Der Judosport beinhaltet ein ganzheitliches Training des Körpers, kräftigt den Rücken und ist ein sehr guter Ausgleich für den Stress in Beruf und Alltag.

Verhaltensregeln für das Training

Unser Ziel ist es, dass im Judo-Training die Teilnehmer etwas lernen und die Trainer etwas beibringen können. Dafür ist es wichtig, dass das Training geordnet ablaufen kann. Außerdem sollen vernünftige hygienische Bedingungen vorherrschen (besonders bei einem Barfußsport mit Körperkontakt) und die Verletzungsgefahr minimiert werden. Deshalb gibt es bei uns allgemeingültige Verhaltensregeln, die unbedingt zu beachten sind:

  • Außerhalb der Judomatte müssen Schlappen getragen werden.
  • Die Judomatte wird nur barfuß mit sauberen Füßen betreten.
  • Die Judomatte darf nicht barfuß verlassen werden.
  • Es ist untersagt, barfuß auf die Toilette zu gehen!
  • Man sollte erst in der Umkleide vor dem Training den Judoanzug anziehen, nicht bereits im Judoanzug anreisen.
  • Die allgemeinen Judowerte sind einzuhalten.
  • Während des Trainings nicht an die Wand lehnen!
  • Der Gebrauch von Schimpfwörtern und Kraftausdrücken ist nicht erlaubt.
  • Die Anweisungen der Trainer müssen befolgt werden.